Geschichte

Die praxisorientierten Umschulungen begannen 1972 mit dem Unternehmen Kleinewefers. 1992 kam dann die Verbundausbildung durch das Unternehmen Sulzer hinzu. Es folgten die Wechsel zu Voith-Sulzer (1994) und zu Voith (1998).

Am 1. Oktober 2015 übernahm das Bildungszentrum Metall & Elektro Kammen die Bereiche Verbundausbildung, Umschulung und Qualifizierung. Wir bieten unseren Teilnehmern vielfältige Möglichkeiten im Bereich der Erwachsenenbildung und beruflichen Weiterbildung. Unser direkter Draht zur Industrie garantiert eine kunden- und bedarfsorientierte Ausbildung. Dabei profitieren unsere Teilnehmer von der jahrelangen Erfahrung all unserer Mitarbeiter und Dozenten.

Zum Bildungszentrum Metall & Elektro Kammen zählen 20 Mitarbeiter und 13 erfahrene Dozenten. Wir verfügen über fünf Hallen auf einem Gelände von 5.300 Quadratmetern. Verbundausbildung, Umschulung und die Qualifizierungscenter arbeiten sehr praxisorientiert. Dies  zeichnet unsere Arbeit in erster Linie aus. Durch die Historie unseres Standortes sind wir bereits seit 1972 erfolgreich in der Erwachsenenbildung tätig und nach AZAV zertifiziert.

 

Interview mit Heinz Friedrich Kammen

Frage: „Herr Kammen, sie waren über 25 Jahre Leiter des Ausbildungszentrums hier am Standort, zuletzt bei Voith Paper. Über die Stadtgrenzen hinaus sind Ihre Person, Ihre Arbeit und die Ihres Ausbildungszentrums hochangesehen. Nun haben Sie nach dem Weggang von Voith aus Krefeld das Bildungszentrum Metall & Elektro Kammen GmbH (BZ MEK) gegründet. Wie kam es dazu? Was gab den Ausschlag, diesen Schritt zu tun?“

Antwort: „Der Weggang von Voith aus Krefeld hätte große Unsicherheit für das Ausbildungszentrum bedeutet. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und das Bildungszentrum MEK zu gründen.“

Frage: „Die Gründung von MEK erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem andere in den Ruhestand wechseln. Sind Sie ein Unruheständler?“

Antwort: „Ja, an sich schon. Außerdem liegt mir die Arbeit hier sehr am Herzen.“

Frage: „Wie groß ist die Zahl Ihrer Mitarbeiter?“

Antwort: „Ich habe 24 festangestellte Mitarbeiter und 13 Honorarkräfte, die als Dozenten arbeiten. Außerdem habe ich zurzeit 24 eigene Auszubildende, die von Voith Paper übernommen wurden.“

Frage: „Wie groß ist die Zahl Ihrer Partner?“

Antwort: „Zurzeit haben wir 42 Partnerfirmen für die  Verbundausbildung. Diese Zahl ist seit Mitte der 90er Jahre stetig gewachsen.“

Frage: „Schwerpunkte der Arbeit des Bildungszentrums Metall & Elektro Kammen sind Umschulung, Qualifizierung und Verbundausbildung. Inwiefern hat sich Ihre Arbeit geändert?“

Antwort: „An sich gar nicht. Wir machen die gleichen Tätigkeiten und Maßnahmen im gewerblich-technischen Bereich wie eh und je.“

Frage: „Man darf wohl sagen, dass Sie als Person und durch Ihre Arbeit in Krefeld und Umgebung bekannt sind wie der berühmte „bunte Hund“. Haben die bisherigen Kontakte Ihnen bei der Firmengründung geholfen?“

Antwort: „Ja, sie haben geholfen. Aus dem einfachen Grund, weil alle mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Das ist sehr wichtig für unsere Arbeit.“

Frage: „Was wünschen Sie der neuen Firma? Und: Was wünschen Sie sich?“

Antwort: „Ich wünsche unserem Bildungszentrum MEK, dass wir den hohen Qualitätsstandard, den wir unter den Firmen Voith und Kleinewefers hatten, nicht nur beibehalten, sondern noch weiter verbessern. Ich wünsche mir, dass ich noch einige Jahre das Bildungszentrum leiten kann, bis ein möglicher Nachfolger oder eine mögliche Nachfolgerin eingearbeitet sein wird, um mein Lebenswerk fortzuführen.“